bluePrint - Drucken mit XMLDer Vorteil der Lösung besteht nun darin, dass die Nutzdaten immer gleich, nämlich als XML-Dokumente verschickt werden. Die einzelnen Verbraucher entscheiden durch die Transformationsvorgaben in XSLT, mit welchem Layout die Daten für den Ausdruck versehen werden.
Ein typisches SzenarioStellen Sie sich vor, Sie gehören einem kommunalen Rechenzentrum an und wollen einen Printjob für Hundesteuerbescheide starten. In der Vergangenheit haben Sie wahrscheinlich von der Client-Komponente einen Print Job auf dem Mainframe angestoßen oder sich vom Mainframe die Daten in einem proprietären Format in den Client geholt, dort mit Layout-Informationen versehen und lokal ausgedruckt. Nun liefern Sie die Software aber auch an Ihre Kommunen, die das Layout lieber selbst gestalten und mit dem eigenen Stadtwappen versehen wollen.
Die Lösung hierfür macht sich die Trennung von Semantik und Layout, von Daten und Darstellung zu Nutze, wie sie durch XML und XSLT erzwungen wird. Nach wie vor stößt der Client einen Hostprozess auf Ihrem Mainframe an. Dieser liefert lediglich die Nutzdaten im XML Format, ergänzt um einige Metadaten, aus denen unter anderem die Wahl der richtigen Formatvorlage und das gewünschte Output-Format hervorgehen.
bluePrint und blueConDie XML-Daten werden im Bedarfsfall über die Middleware-Komponente blueCon geleitet, falls Queuing oder Protokollkonvertierung notwendig oder gewünscht sind.
Formatting ObjectsÜber ein Servlet, das kundenspezifisch die Metadaten des XML-Stroms auswertet, wird das XML-Dokument an einen XML-Prozessor weitergeleitet, der mit Hilfe der in XSLT beschriebenen Transformation so genannte Formatting-Objects erstellt.
Der Formatting-Object-Processor (FOP) konvertiert diese dann in das gewünschte Druckformat. Wird nur eine Bildschirmanzeige gewünscht, kann über XSLT auch direkt in HTML konvertiert oder alternativ das PDF-Format am Bildschirm angezeigt werden.
Die Funktionsweise von bluePrint
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